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Vielen Dank für euer JA

Auf der Mitgliederversammlung am 30.04.2022 wurde ich von den anwesenden Mitgliedern mit 24 Ja-Stimmen und einer Enthaltung da zum neuen Kreisvorsitzenden unserer Partei die Linke im Kreis Nordhausen gewählt.

Ich bin begeistert von der breiten Zustimmung und das in mich gesetzte Vertrauen.

Es gibt viel zu tun für uns LINKE um das Land gerechter zu machen. 
 

Ich freue mich auf eine gute Zusammenarbeit mit den anderen "Neuen". 
 

Auszüge aus meiner Bewerbungsrede:

Liebe Genossinnen und Genossen,
 
ich kandidiere heute als zukünftiger Vorsitzender unseres Kreisverbandes Die Linke in Nordhausen.

Ich habe ein wenig Zeit gebraucht für diese Entscheidung, daher bedanke ich mich ausdrücklich bei Katinka, dass sie übergangsweise dieses Mandat im Herbst letzten Jahres übernommen hat.

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Liebe Genossinnen und Genossen,

wir sind angehalten hier vor Ort die Politik zu gestalten. Dafür wählen wir heute einen neuen Kreisvorstand und ich bin überzeugt wir werden auch in Zukunft gute Linke Impulse setzen. 
 
Und unsere Region braucht linke Politik, gute und gerechte Lebensverhältnisse das macht sich nicht einfach mal so mit links aber es geht eben nur mit Links.


Das Missverhältnis bzw. die Schere zwischen Arm & Reich darf nicht weiter auseinandergehen. Und da können wir wie ich finde auch hier vor Ort einiges tun. Immerhin sitzen wir in den verschiedensten Aufsichtsgremien um den Akteuren auf die Finger zu schauen. 

Wir entscheiden mit, bei der Ausgestaltung von Arbeitsverträgen für bestimmte Positionen, über Ausschüttungen und Gratifikationen und können die Bezahlung nach Tarif dort wo sie noch fehlt immer wieder einfordern. 

Und wenn es einfach zu Maßlos wird, dann sprechen wir das an immer da wo es möglich ist. Und wenn wir in der Entscheidung mit einbezogen sind, dann bin ich überzeugt, dass nicht nur ich - sondern auch andere von uns auch mal Stop sagen. Nicht immer können wir jede Ungerechtigkeit verhindern, aber liebe Genossinnen und Genossen, wenn wir nicht sagen, wenn etwas schief läuft, etwas zu viel ist - was denkt ihr wer es dann sagt?  Wenn wir es nicht sagen, sagt es keiner.

Wir werden darauf achten müssen, dass die Verteilung der Lasten aus der Corona Pandemie und den Kosten des Krieges gerecht auf den Schultern der Menschen und der Firmen verteilt werden. Die Kosten können nicht einseitig den Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern bezieh-ungsweise Rentnerinnen und Rentnern auferlegt werden. Auch die Unternehmen sind an dieser Stelle in die Verantwortung zu nehmen.

Natürlich können wir auf die großen Akteure zeigen, die sich seit Jahren aus der Verantwortung ziehen. Ich denke da an Amazon, Zalando und Co. die bis heute immer noch nicht Steuern in nennenswerter Höhe bezahlen. Aber wir als Kreisverband können Forderungen auch in unserer Region aufmachen und das machen wir. Gerade in den letzten Tagen haben wir einen Antrag eingereicht, der einen kostenlosen ÖPNV für drei Monate vorsieht. Das sind ganz konkrete Vorschläge für Entlastungen der Menschen in unserer Region.

Wir können die Unternehmen in der Region auffordern, in denen wir das Recht auf Mitsprache haben, die Möglichkeit des Home Office auszuweiten um für die Beschäftigten die Kosten für den Weg zur Arbeit zu reduzieren. Ich bin überzeugt, solche Vorschläge werden nur von uns, der Partei Die Linke kommen.

Wir können uns hier vor Ort für die Gleichstellung der Frauen stark machen. Noch immer liegt die Bezahlung unter denen der männlichen Beschäftigten. Ihr habt es sicherlich im Zusammenhang mit dem Beschluss zur Erhöhung des Mindestlohns auch verfolgt, von allen Beschäftigten die davon profitieren sind 2/3 weiblich. Das hört sich im ersten Moment sogar relativ positiv an, fast als ob man den Frauen etwas Gutes getan hätte. Wenn man es sich auf der Zunge zergehen lässt bedeutet es, dass Beschäftigte im Niedrig Lohnsektor immer noch vorwiegend weiblich sind.

Natürlich können wir uns entspannt zurückziehen und sagen, das ist ein bundesweites Problem. Wir können aber auch hier in der Region, hier vor Ort mit den Unternehmen mit den Gewerkschaften mit den Verantwortlichen ins Gespräch kommen, um hier eine bessere Bezahlung für die Beschäftigten zu erreichen.

Das sind nur einige Themen, die wir als die Partei die Linke auch hier in unserem Kreisverband besetzen sollten. Dafür werde ich mich mit eurer Unterstützung einsetzen. 
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Besonders wichtig ist mir, dass wir gemeinsam so eng wie möglich im Kontakt bleiben und da wo er verloren gegangen ist, wieder in Kontakt kommen. Wir müssen spüren, dass bei allen unterschiedlichen Ansichten die wir auch mal haben, wir eine tolle Gemeinschaft sind und für die gleichen Ziele stehen.

Ich trete an zur Wahl des neuen Kreisvorsitzenden unser Partei Die Linke im Landkreis Nordhausen und bitte um eure Stimme.

Vielen Dank