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Wenn’s mal etwas länger dauert

Zusammenlegung der Schiedsstellen von Gemeinde Werther und Ehrenamtlern gewünscht. Stadt an der Helme reagiert nicht.

 

Am Silvestertag greift die TA meine Anfrage während der Stadtratssitzung auf.

Ob man eine gemeinsame Schiedsstelle betreiben könne, hat die Gemeinde Werther vor knapp zwei Jahren bei Dennis Langer und Matthias Marquardt angefragt, die für die Landgemeinde Heringen die Schiedspersonen sind.

Nachdem beide mitteilten, sich das vorstellen zu können, nahm die Gemeinde Werther Kontakt mit der Heringer Landgemeinde auf. Doch bis heute hat es der Punkt nicht auf die Tagesordnung des Stadtrates geschafft, bemängelt Matthias Marquardt in der jüngsten Bürgerfragestunde.

Für ehrenamtlich tätige Menschen sei das laut Marquardt „beschämend“. Zumal Heringens Schiedspersonen bereits in ehrenamtliche Arbeit und Besprechungen mit den Bürgermeistern investiert hätten und die Landgemeinde Heringen bei der Zusammenlegung obendrein Geld gespart hätte.

Daher bat Marquardt noch einmal, Kontakt mit der Gemeinde Werther aufzunehmen. Denn er könne sich weiterhin vorstellen, dass Interesse bestehe. Besonders wenn es Leute gibt, die es machen wollen.

Abschließend kritisierte Matthias Marquardt die so entstandene Außenwirkung, die seiner Meinung nach dadurch ganz schlecht wäre. Schiedspersonen haben die Aufgabe Streitigkeiten zu schlichten, so dass diese außergerichtlich beigelegt werden, um den sozialen Frieden in der Kommune zu wahren.